Eveline Stiffel-Baumann
Spirituell orientierte Therapie

Informationen zur Therapie

Die spirituell-orientierte Therapie ist Zweig der Transpersonalen Psychotherapie. Sie erfasst den Menschen in seiner Gesamtgestalt leiblich-seelisch-geistig. Die Biographie ist Ausgestaltung des vorgeburtlichen Lebensplanes. Hat der Mensch seine Wurzeln im Ewigen, kommt er aus dem Geistigen und geht im Sterben nach Hause in seine ursprüngliche Heimat zurück. Das Vergessen unserer Herkunft bei der Geburt, ist die einzige Möglichkeit, Freiheit zu erringen, dies aber ist die genuine Aufgabe des Menschen. Hürden und Krisen im Lebenslauf sind daher selbst gestellte Lernaufgaben, an welchen Wachstum und Scheitern sich ereignet, wobei das Entwicklungspotential der Niederlagen ungleich höher zu veranschlagen ist.

Durch Leid wird der Mensch wach. Nie waren wir mit dem Leid von Erde und Menschheit konfrontiert wie heute. Nie so starken Widerständen ausgesetzt, wie im Materialismus, Geistiges zu erfassen. Dennoch wächst die Zahl der spirituell Suchenden enorm. Aufgrund der starken Individualisierung gibt es heute den vorgezeichneten Weg der spirituellen Entwicklung nicht mehr.

Gefährdungen ergeben sich dabei aus:

  • Gier: zu viel, zu schnell, mit der Gefahr Stabilität einzubüßen
  • Trägheit: zu wenig, zu langsam, Stagnieren der Entwicklung
  • Oberflächlichkeit: wenn Suche zur Sucht wird, folgt innere Leere
  • Romantisieren: Leidvolles nicht wahr haben wollen, Vermeidung von Reife
  • Weltflucht: Herausforderungen des Alltags vermeiden, Hemmung von Lernen und Entwicklung
  • Mangelndes Geerdet sein: zu wenig Standfestigkeit oder Verlust an Kontakt mit der Realität
  • Verhaftet sein in Form ungelöster Kindheitskonflikte: alles im Sinne der frühen Prägungen werten


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